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Matthias Christian Schanzenbach

Ihr Darsteller historischer Figuren und Fotograf

TopfguckerTV empfiehlt

 Ungarischer Kesselgulasch

Hofnarr Fröhlich mit

Andreas Fleischer auf

kulinarischen Reisen ...

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Buchstabenstein

Die Schatztruhe

Zum Dresdner Striezel

 

Visitenkarte Matthias Christian Schanzenbach

 

Sachsenwappen mit Rautenkranz und Kurschwertern

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Dies ist der Buchstabenstein !

 Der Buchstabenstein

Unterhalb von Stankt Afra zu Meißen befindet sich am Grundstück Freiheit No. 10,

eingelassen in einer Mauer am Wegesrand des Seelensteigs, ein merkwürdiger Stein

mit der Darstellung ineinander verschlungener Großbuchstaben. Vermutlich beziehen sich

die Buchstaben A. B. C. & E. auf den Kreisbeamten Christoph Beyer & dessen Ehefrau

Anna Elisabeth, die das Grundstück hinter der Mauer 1690 erworben hatten.

Man fand wohl erst später heraus, dass sich mit etwas Geduld und Fantasie aus

dem Liniengewirr sämtliche Großbuchstaben des Alphabetes heraus deuten lassen.

Einige Repliken dieses Steines wurden in den letzten Jahren weltweit verteilt,

unter anderem an der Fassade des Steigenberger Hotel’s de Saxe am Dresdner Neumarkt.

( Der Hofnarr Frölich und das Dresdner Schokoladenmädchen haben diese Replik

anlässlich des Richtfestes im Jahre 2006 gestiftet, um den Besuchern der Stadt zu zeigen,

das die sächsische Sprache eine für die „Deutschsprachigen“ bedeutende ist. )

 

Friedrich der Weise Kurfürst von Sachsen, hatte den deutschen Reformator

Dr. Martinus Luther in Steinbach / Schweina bei Bad Liebenstein in Schutzhaft nehmen lassen,

um ihn vor dem Scheiterhaufen der inqisitorischen Ketzerverfolgung zu bewahren,

denn Luther hatte den „Kaiser des heiligen Römischen Reiches deutscher Nation“

als auch den Papst in Rom mächtig verärgert, in dem er die Reformation im Jahre 1517

mit seinen 95 Thesen zu Wittenberg eingeleitet hatte.

Nach dem Reichstag zu Worms 1521 wurde er mit dem „Päpstlichen und Kaiserlichen Bann“

belegt und war vogelfrei, er hatte nicht widerrufen, sondern sprach bewusst

„… hier stehe ich und kann nicht anders …“.

 

Unter dem Decknamen „Junker Jörg“ übersetzte er auf der Wartburg während

seiner Schutzhaft das Neue Testament der Bibel aus dem Griechischen ins Sächsische

also ins Meiss’nisch-Kanzlei-Deutsch, seine Mutter- und Landessprache,

denn er war gebürtiger Sachse aus Eisleben. Diese Sprache ist aus

dem Prager-Kanzlei-Deutsch, Karls IV. hervor gegangen.

 

Völlig unbeabsichtigt wurde dieses Meiss’nisch-Kanzlei-Deutsch

die Schrift- und Lesesprache, die Hochsprache der deutschen Kleinstaaten

und der deutschsprachigen Ländern, vorerst der reformierten Länder und dann

nach und nach auch der katholisch verbliebenen deutschen Länder.

( In den katholischen Gegenden durfte das Volk die deutsche Bibel nicht lesen,

sie wurde ihnen vom Pfarrer weiterhin aus dem Lateinischen ausgelegt und gedeutet.)

Von 1523-1533 wurde die 42 zeilige Gutenberg’sche Lutherbibel mehr als

1 Million mal gedruckt. ( Heute sind es noch 45 Exemplare )

Möglich wurde es durch den modernen Buchdruck mit beweglichen Lettern,

Johannes Gutenberg aus Mainz hatte nach 1440 in Mainz und Strassburg

die Grundlage dafür geschaffen.

Copyrigcht © 2013 Matthias Christian Schanzenbach - Hofnarr Fröhlich